Designstyles - Glossar

rt Director (AD)
Nicht geschützte Berufsbezeichnung für den Abteilungsleiter der Kreativabteilung einer Film- oder Werbeagentur. Zu den Aufgaben des Art Directors gehört neben der grafik-designerischen Tätigkeit die Auftragsabwicklung und die Kommunikation mit dem Kunden. Hierzu gehört die Besprechung und Planung eines Auftrags, Präsentation, Zwischenkorrekturen sowie die Feinabstimmung vor der Endabnahme durch den Auftraggeber. Voraussetzung für diesen Beruf ist eine etsprechende Ausbildung (Studium) sowie einige Jahre Berufserfahrung. Die nächsthöhere Position ist die des Creative Directors. In der Praxis gibt es Überschneidungen in den Aufgabenbereichen eines Art Directors mit denen des Creative Directors.
ilderbuchillustration
Illustration von Kinderbüchern, die keinen Text beinhalten, da sie an eine sehr junge Zielgruppe, nämlich Kleinkinder, die noch nicht lesen können, gerichtet sind. Aus diesem Grunde müssen die Illustrationen "für sich sprechen" und auch ohne Text verständlich sein. "Das Alter berücksichtigend, wird das Bilderbuch oft aus Pappe, reißfestem Papier oder auch aus Folie hergestellt." Quelle Wikipedia. Bilderbücher so wie wir sie heute kennen, nämlich mit überwiegendem Bildanteil entwickelten sich im 19. Jahrhundert.
ildmarke
Eine Bildmarke ist die Verbindung aus dem Logo und der Marke einer Firma dargestellt in einem grafischen Symbol.
lindtext
Auch Platzhaltertext genannt.
Der Blindtext wird häufig verwendet wenn der eigentliche Text noch nicht vorliegt. Er wird in das vorgefertigte Layout eingefügt und hilft dem Betrachter sich über die Komposition zwischen Text und Grafik besser klar zu werden und ggf. Korrekturen am Layout vorzunehmen. Ein beliebter Blindtext ist der sogenannte "Lorem ipsum" Blindtext. Dieser erfreut sich seit dem 16. Jahrhundert großer Beliebtheit bei Schriftsetzern. Es handelt sich hierbei nicht wie oft fälschlicher Weise angenommen um die lateinische Sprache. Der Blindtext ahmt lediglisch das dem Europäer bekannte Schriftbild und den Redefluss nach.

Jedoch enthält der Blindtext einige lateinische Wortabfolgen aus "De finibus bonorum et malorum („Über die Grenzen des Guten und Schlechten“), Abschnitte 1.10.32 und 1.10.33 von Cicero (45 v. Chr.)[1], dessen Text im Mittelalter weithin bekannt war:

„Neque porro quisquam est, qui dolorem ipsum, quia dolor sit, amet, consectetur, adipisci velit […]“
(Es gibt niemanden, der den Schmerz selbst liebt, der ihn sucht und haben will, einfach, weil es Schmerz ist […])."

Quelle: Seite „Lorem ipsum“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 15. Januar 2013, 23:20 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Lorem_ipsum&oldid=113017879 (Abgerufen: 16. Januar 2013, 10:00 UTC)

randing (auch Corporate Branding)
Der Begriff stammt aus dem Englischen für die Markenbildung eines Unternehmens. Bei der Markenbildung ist im Wesentlichen die Orientierung an der Zielgruppe wichtig. Der Erfolg einer Marke wird durch Faktoren wie Design, Marketing -und Werbestrategien getragen. In der Designbranche gibt es diverse Werbeagenturen, Designer und Illustratoren, die sich aufs Branding spezialisiert haben.
riefpapier DIN A4
Das Briefpapier gehört zum Corporate Design eines Unternehmens und ist für die geschäftliche Korrespondenz bestimmt. Die Gestaltung des Briefpapiers ist frei, einige Punkte müssen jedoch genannt werden:
  • Unternehmen
  • Rechtsform des Unternehmens
  • Sitz (juristische Person)
  • Registergericht
  • Nummer, unter der die Firma im Handelsregister eingetragen ist
  • Name(n) des (der) Geschäftsführer(s)
Darüber hinaus regelt die DIN 5008 den inhaltlichen und formalen Aufbau eines Geschäftsbriefes.

Quelle: Seite „Geschäftsbrief“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 29. Dezember 2012, 16:51 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gesch%C3%A4ftsbrief&oldid=112222188 (Abgerufen: 16. Januar 2013, 11:40 UTC)

orporate Design (CD)
Teilbereich der Corporate Identity, das visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmes. Das Corporate Design vertritt (im Idealfall) eine klare designerische Linie und hat einen hohen Wiedererkennungswert. Die Grundlage fürs Corporate Design bildet das Firmenlogo. Auf dieser Basis lassen sich Visitenkarte, Briefpapier und Firmenwebsite gestalten. Das Corporate Design lässt sich nach Belieben erweitern auf: Werbeflyer, Imagebroschüren, Plakate, Aufkleber, Schilder, Stickereien u.A.
orporate Identity (CI)
Die Corporate Identity steht für die Unternehmensphilosophie. Es ist das Erscheinungsbild einer Firma nach innen- und außen hin. Die Corporate Identity verganzheitlicht das Unternehmen. Sie setzt sich zusammen aus dem Firmennamen, dem Corporate Design (visuelle Darstellung), der Corporate Communication (Werbung, Öffentlichkeitsarbeit, unternehmensinterne Kommunikation), der Corporate Behaviour (Verhalten der Mitarbeiter untereinander und nach außen hin, Unternehmensführung), Corporate Philosophy (Leitbild des Unternehmens) und der Corporate Culture (Konkretisierung der Unternehmensphilosophie).
haracter Design
Figurentwicklung. Beim Character Design geht es darum, eine eigenständige Figur, manchmal auch Sympathiefigur genannt, mit Charakter zu entwickeln. Verschiedene Darstellungen der Figur mit unterschiedlichen Emotionen sind notwendig um der Figur Leben einzuhauchen. Eine Sympathiefigur wird oft in Unternehmen eingesetzt, um auf spielerische Art und Weise die Unternehmensphilosophie umzusetzen, den Teamgeist zu stärken und den Wiedererkennungswert des Unternehmens weiter zu prägen.
MYK Farben
Auch Prozessfarben oder Körperfarben genannt. CMYK steht für Cyan, Magenta, Yellow, Key (Schwarz). Diese Farben bilden die Grundlage für den Vierfarbdruck. Erst durch das Überlagern der einzelnen Farben im Druck ergibt sich das Gesamtbild. Die Zugabe von Schwarz ist notwendig, da sich in der Praxis durch die drei Buntfarben alleine kein ausreichendes Schwarz mischen lässt. Das Mischverhältnis einzelner Farben wird prozentual angegeben. Bei 0% wird die Farbe nicht gedruckt, bei 100% wird der volle Ton gedruckt. Das CMYK-Farbmodell ist im Gegensatz zum RGB-Farbmodell ein subtraktives Farbmodell (subtraktiv = reduzierend). Das subtraktive Farbmodell beschreibt die Entstehung der Körperfarben, d.h. Farben, die das Licht reflektieren.
reative Director (CD)
Nicht geschützte Berufsbezeichnung für den Leiter einer Kreativbranche. Voraussetzung für diesen Beruf ist eine etsprechende Ausbildung (Studium) sowie einige Jahre Berufserfahrung als Art Director. Der Creative Director führt Preisverhandlungen mit den Kunden durch und hat das letzte Wort bei der Umsetzung von Projekten. In der Praxis gibt es Überschneidungen in den Aufgabenbereichen eines Creative Directors mit denen des Art Directors. Ein Creative Director (Alter 31 Jahre, Firmengröße 101 - 500 Mitarbeiter, wöchentliche Arbeitszeit: 40 Stunden) verdient im Angestelltenverhältnis um die 30.672 Euro Brutto im Jahr.

Quelle: gehalt.de (Stand 16.01.2013).

esktop Publishing (DTP)
Engl. für Publizieren vom Schreibtisch aus. Erstellung hochwertiger Dokumente am Computer für den Druck. Voraussetzung für das Erstellen dieser Dokumente sind Layoutprogramme (s. Grafik Programme) mit welchen eine Druckaufbereitung möglich ist.
ditorial Illustration
Zeitschriftenillustration, auch Commercial Illustration gennant.
igurentwicklung
Siehe Character Design.
lyer
Handzettel. Den Flyer gibt es in unterschiedlichen Formaten, die beliebtesten, weil am praktischsten, sind DIN Lang und DIN A6. Der Flyer kann einseitig oder beidseitig bedruckt werden und da er meist kurz betrachtet und schnell gelesen wird, sollte er prägnant und einprägsam sein. Wichtig bei einem Flyer ist, dass man auf den ersten Blick erkennt, worum es geht: Logo des Unternehmens, Werbeaussage, wofür wird geworben? Mit einem für die Zielgruppe ansprechend gestalteten Flyer mit guten Werbeaussagen und Bildern kann man den Werbeerfolg steigern!
altblatt
Wie der Flyer, hat das Faltblatt die Funktion der Werbung. Das Faltblatt kann auch als Speisekarte für Cafés und Restaurants oder bei Lieferdiensten eingesetzt werden. Es gibt unterschiedliche Falztechniken, die je nach Format des Faltblattes (meist DIN A4 oder DIN A3) die Präsentation der Werbung unterstützen. Eine beliebte Falztechnik ist der Wickelfalz, weil sich dieser an unserer gewohnten Leserichtung orientiert.
rafikdatei Formate
  • SVG - Scalabe Vector Graphics
  • PDF - Portable Document Format
  • PS - Post Script
  • EPS - Encapsulated Post Script
  • TIFF - Tagged Image File Format
  • JPEG - Joint Photographic Experts Group (Name des Komitees, welches den jpeg Standard entwickelt)
  • PNG - Portable Network Graphics
  • GIF - Graphics Interchange Format
  • PSD - Adobe® Photoshop® Format
  • INDD - Adobe® Indesign® Format
  • AI - Adobe® Illustrator® Format

Info: Hier werden nicht alle Grafikdatei Formate genannt, sondern nur die gängigsten!

rafik Programme

Die gebräuchlichsten Grafik Programme werden von der Firma Adobe Systems Incorporated, der Corel Corporation, und der Quark Inc. hergestellt und sind kostenpflichtig.

  • Adobe Photoshop (Bildbearbeitungsprogramm für Rastergrafiken)
  • Adobe Illustrator (Vektorgrafikprogramm)
  • Adobe InDesign (Layoutprogramm, DTP)
  • QuarkXPress (Layoutprogramm, DTP)
  • CorelDRAW Graphics Suite (enthält Programme zur Bearbeitung von Raster- und Vektorgrafiken)

Alternativ gibt es gute kostenlose Programme (Freeware) zum Herunterladen mit denselben Funktionen wie bei den oben genannten Programmen. Zum Beispiel:

Info: Hier werden nicht alle Grafikprogramme genannt, sondern nur die gängigsten!

utschein
Der Gutschein in der gedruckten Version eignet sich sehr gut für den postalischen Versand und wird bei der Kundengewinnung und Kundenbindung gerne eingesetzt. Die gestalterischen Möglichkeiten und die Formate stehen frei zur Wahl, wobei sich einige Formate aufgrund der Praxisrelevanz mit der Zeit durchgesetzt haben. So lässt sich der Gutschein in den Formaten DIN A6 und DIN lang als Karte oder Klappkarte sehr gut in Briefen versenden. Doch nicht nur in der Printversion erfeut sich der Gutschein großer Beliebtheit: Auch eine digitale Version lässt sich wunderbar per Email an diverse Empfänger verschicken, beispielsweise im Newsletter oder als Angebot zum Download auf der eigenen Webseite.
eader
Als Header oder Head bezeichnet man den Kopfbereich einer Webseite oder eines Onlineshops. Der Header ist ofmals eine Grafik, die zusammengesetzt aus mehreren Grafiken, Fotos und/ oder Illustrationen samt Text, beispielsweise einem Slogan, sein kann.
onorar
Vergütung für freiberufliche Leistungen. Zu den Freiberuflern können beispielsweise Künstler, Fotografen, Publizisten, Journalisten, Architekten, Ärzte, Anwälte angehören. Die allgemeine Vertragsgrundlage für Kommunikationsdesign bildet der Tarifvertrag der Allianz deutscher Designer e.V. (Alliance of German Designers, AGD). Ein gleichwertiger Tarifvertrag für Illustratoren, der als Grundlage für Honorarverhandlungen herangezogen werden kann, ist von der Illustratoren Oraganisation e.V. (s.u.) geplant.
con - Web
Kleine Grafik, die als Symbol auf Webseiten zu finden ist. Ein Icon kann zu einer anderen Seite verlinken oder zur Verdeutlichung neben einem Element stehen, z.B. als Symbol für den Warenkorb oder die Suche.
llustratoren Organisation e.V. (IO)
Verein und Berufsverband, der sich für die Rechte von in Deutschland lebenden Illustratoren einsetzt. Gegründet wurde die Illustratoren Organisation 2002 in Hamburg und vertritt derzeit 1078 Illustratoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (Stand Januar 2011). Der Sitz der Geschäftsstelle ist in Frankfurt am Main.
magebroschüre
Die Imagebroschüre dient der Vorstellung Ihres Unternehmens in gedruckter Form. In Form eines Büchleins oder Heftes können so aussagekräftige Texte mit eindrucksvollen Fotos oder Illustrationen werbewirksam vereint werden. Die Imagebroschüre hinterlässt beim Interessenten einen professionellen ersten Eindruck und kann sehr gute für die Akquise eingesetzt werden z.B. auf Messen. Beliebte Bindungen für Imagebroschüren sind die Leimbindung und die Spiralbindung.
ayout
Das Layout ist der erste Entwurf, der meist in Skizzenform vorliegt, bei dem grob festgehalten wird, wie das Endresultat später aussehen soll. Ein Webseitenlayout beispielsweise verdeutlicht die Anordnung der einzelnen Elemente auf der Webseite. Während der Layoutphase kann das Layout korrigiert und den Vorstellungen des Kunden entsprechend angepasst werden. Es empfiehlt sich, diese Korrekturphase am Anfang eines Projektes zu machen, da Korrekturen im fortgeschrittenem Projekt mit deutlich mehr Arbeitsaufwand verbunden sind.
ogo
Das Firmenlogo ist der visuelle Bestandteil der Corporate Identity (s.o.) Ein Firmenlogo kann aus einem oder mehreren Buchstaben, einem Bild oder auch aus einer Kombination dieser Elemente bestehen. Nach anderer Meinung besteht ein Logo zwingend aus Wort- und Bildmarke, da es sich andernfalls lediglich um ein Signet oder aber um die reine Wortmarke handeln würde. Gerade aus der Kombination der beiden entsteht erst das Logo. Ein gutes Firmenlogo sollte prägnant und wiedererkennbar sein und als Identifikationsmerkmal für das gesamte Unternehmen stehen.

Bei der Gestaltung eines Firmenlogos sollte man folgende Punkte beachten:

  • Verständlichkeit

    Das Logo soll die Bedeutung des Namens unterstreichen oder auf die Tätigkeit des Unternehmens hinweisen. Das kann durch ein grafisches Symbol und/oder die Auswahl einer passenden Schrift geschehen. Wird ein Firmenname und/oder ein Markenname mit einem grafischen Zeichen (Icon) kombiniert, spricht man von einer Wort-Bild-Marke.

  • Unverwechselbarkeit

    Ein Logo transportiert das Unternehmens-Image. Wenn es bereits von anderen Assoziationen besetzt ist, dann wird es umso schwieriger eine eigene Identität oder ein Firmenprofil zu etablieren. Solcherart läuft man Gefahr übersehen oder verwechselt zu werden. Aus unzureichender Unverwechselbarkeit können auch rechtliche Probleme erwachsen.

  • Einprägsamkeit

    Hier sollte die Formel KISS gelten: „Keep It Short (and) Simple“ − was einfach ist, ist einfach zu merken. Erfolgreiche Firmen-Zeichen wie die von Audi, Opel, VW, Nike oder Apple sind so einfach, dass sie fast jeder auswendig nachzeichnen kann.

  • Reproduzierbarkeit

    Farbenfrohe Logos sind technisch kein Problem, es gibt jedoch Ausnahmen und für die muss ein gutes Firmen-Logo gerüstet sein. Es muss vor allem auf Logolabels von Produkten gut erkennbar sein, aber auch als Fax, als Stempel, aus der Entfernung, auf einem T-Shirt gestickt oder auf dem Werbekugelschreiber noch gut aussehen. Das Firmen-Logo ist das Hinweisschild zu einem Unternehmen und keine bunte Illustration. Gute Logos genügen höchsten Anforderungen und sind in einer Breite von 20 Millimetern oder kleiner noch deutlich erkenn- und lesbar. Damit ein Logo allen diesen Anforderungen gerecht wird bedarf es vieler Kompromisse, wie beispielsweise Abkürzungen und Reduktion auf ein Optimum. Der von Kreativen gern und viel zitierte Spruch „Weniger ist mehr“ trifft hier recht genau zu.

  • Anforderungen

    Ein Logo enthält Hauptelemente und Nebenelemente. Hauptelemente sind der Firmenname und die angebotene Leistung, oder das angebotene Produkt. Gegebenenfalls verzichtbare Nebenelemente sind grafische Elemente, ein Slogan, oder eine Identitätsaussage.

Quelle: Seite „Logo (Unternehmen)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 2. Januar 2013, 21:29 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Logo_(Unternehmen)&oldid=112433394 (Abgerufen: 16. Januar 2013, 09:36 UTC)

appe
Die Präsentationsmappe, kurz Mappe genannt, dient dem Ausübenden eines künstlerisch-kreativen Berufes zum Vorstellen der eigenen Arbeit beim Kunden. Die Mappe zeigt die wichtigsten Arbeiten zu einem Thema oder zu mehreren Themen. Die Mappe umfasst einge wenige aussagekräftige Arbeiten (nicht mehr als zehn), die den Stil des Künstlers wiederspiegeln. Zusätzlich oder alternativ können die Arbeiten in digitaler Form in einem Portfolio (s.u.) präsentiert werden.
arke
Siehe Branding.
ewsletter
Der digitale Newsletter wird als Rundschreiben an mehrere Empfänger verschickt. Er kann schlicht und in reiner Textform verschickt werden oder aus Grafiken, Fotos und Links bestehen. Die Neugestaltung eines Newsletters ist zeitintensiver, da zunächst das Grundgerüst und die Grafiken erstellt werden müssen. Später können dann Texte wunschgemäß verändert und ersetzt werden.
nlineshop
Eine Internetseite auf der Waren zum Kauf angeboten werden. Ein Onlineshop arbeitet mit einer Datenbank und ist das Produkt hunderter komplexer Dateien die aufeinander Bezug nehmen. Nach der erfolgreichen Installation "läuft" der Shop und kann mit Produkten gefüllt werden. Ein Shop besitzt ein Templateset, d.h. Dateien und Grafiken, die für die optische Erscheinung zuständig sind. Dieses kann benutzt und verändert werden oder es kann auf der Basis des Standardtemplates ein komplett anderes Template erstellt werden.

Info: Bei Designstyles arbeiten wir mit modified eCommerce Shopsoftware.

itch
Ausschreibung, interner Wettbewerb zwischen ausgesuchten Designern oder Illustratoren um einen Auftrag. Dabei wird eine Probearbeit seitens der Bewerber angefertigt und beim Kunden abgegeben. Der Kunde entscheidet sich nach verschiedenen Kriterien für einen der Bewerber. Ein Pitch wird meist von Werbeagenturen und Zeitschriftenverlagen gemacht.
ortfolio
Der Begriff stammt aus dem Lateinischen: portare = tragen und folium = Blatt. Als Portfolio versteht man in künstlerischen Bereichen die Präsentation der eigenen Arbeiten. Diese Präsentation kann in ausgedruckter oder digitaler Form erfolgen. Online Portfolios, bzw digitale Portfolios erfreuen sich zunehmend großer Beliebtheit, da sie schnell über das Internet verschickt werden können. Für das Portfolio empfiehlt sich ein schlichtes, durchgehendes Design. Man sollte sich auf einige wenige aussagekräftige Arbeiten beschränken (ca. zehn), die den eigenen Stil gut wiederspiegeln. Ein geeignetes Dateiformat für digitale Portfolios ist das PDF Format.
roduktdesign

Visuelle Gestaltung eines Produktes welches noch nicht auf dem Markt erschienen ist. Das Produktdesign richtet sich nach verschiedenen werbe-psychologischen Aspekten wie:

  • Zielgruppe
  • modern / traditionell
  • praktisch
  • Form / Farbe / Material
  • (Werbe-)Aussage
  • Kaufverhalten des Kunden
  • Preiskalkulation

Bereits auf dem Markt erhältliche Produkte werden umgestaltet, wenn das Design nicht mehr den Anforderungen der jeweiligen Zeit entspricht und der Kunde nicht mehr zum Kauf animiert wird.

eferenzen
Verweise. Speziell bei Künstlern: Bereits für Kunden angefertigte Arbeiten auf die Bezug genommen wird (in der Bewerbung, Mappe, Internetseite usw. als Text, Link, Abbildung) um sich zu präsentieren und praxisbezogene Arbeiten nachzuweisen.
GB Farbraum
Die Abkürzung RGB steht für die Farben Rot, Grün und Blau. RGB - Farben werden auch Primär- oder Lichtfarben genannt. Unterschiedlich farbige Lichtpunkte treffen von einer Quelle, meist einer schwarzen Fläche (z.B. ein Computermonitor) auf unser Auge und werden im Sehzentrum des Gehirns verarbeitet - wir nehmen unterschiedliche Farben wahr (Additative Farbmischung).
elaunch
Als Relaunch bezeichnet man bei Webseiten oder Produkten deren Umgestaltung im Hinblick auf die heutige Zeit. Die Umgestaltung kann mehr oder weniger radikal sein. Die Voraussetzung für einen Relaunch ist ein bereits vorhandenes Design. Die Hauptmerkmale eines Designs wie Logo, Farben, Aufbau einer Webseite können als Grundgerüst bestehen bleiben, werden jedoch durch zeitgemäße Grafiken ersetzt. Beim Webseitenrelaunch empfiehlt es sich, vorher eine Analyse bezüglich der Benutzerfreundlichkeit zu machen (s.o. Webseite - Analyse). Unter Umständen führt dies zur Umstrukturierung der Webseite. In jedem Fall dient der Relaunch der Modernisierung der Webseite und der Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit.
emarketing - Google
Durch das Google Remarketing können Besucher, die eine Internetseite (oftmals Onlineshop) verlassen haben durch plötzlichen Abbruch einer Aktion (z.B. Kaufvorgang im Onlineshop), durch gezielte Bannerwerbung wieder zum Besuch derselben Internetseite animiert werden und als Kunde (wieder) gewonnen werden. Fürs Google Remarketing werden 8 Werbebanner in unterschiedlichen Größen erstellt, die im Google Werbenetzwerk auftauchen und dem Kunden angezeigt werden. Es sinnvoll, dem Kunden einen Anreiz zu geben, auf eines der Banner zu klicken, z.B. durch eine Rabattaktion. Wie lang ein Kunde die Bannerwerbung sieht, lässt sich zeitlich beschränken.

Remarketing - Bannergrößen (Maße in px):


Skyscraper120 x 600
Wide Skyscraper160 x 600
Square Pop-Up small200 x 200
Square Pop-Up250 x 250
Medium Rectangle300 x 250
Large Rectangle336 x 280
Full Banner468 x 60
Super Banner728 x 90
cribble
Als Scribble bezeichnet man eine Skizze, die schnell gezeichnet wurde. Das Wort kommt ursprünglich aus dem Englischen und bedeutet soviel wie Gekrakel, Krizelei. Der Begriff wird häufig im Zusammenhang mit Storyboards verwendet und bezieht sich auf die Skizzenphase bei deren Erstellung.
chmuckfarben
Auch Vollton- oder Sonderfarben genannt, werden beim Mehrfarbdruck zusätzlich als eigene Farben angegeben, da das CMYK Farbspektrum (CMYK Gamut) nicht alle Farben abdeckt. Farbsatte Töne können nicht dargestellt werden. Die Schmuckfarbe kann man sich beispielsweise aus einem HKS- oder Pantonefarbfächer aussuchen. Weitere Schmuckfarben sind Gold, Silber und Leuchtfarben.
toryboard

Das Storyboard findet Verwendung bei Werbe, Animations- und Filmproduktionen und dient der bildlichen Darstellung des Drehbuchs. Storyboard gehört zum Bereich der Illustration. Es zeigt dem Regiesseuer den bildnerischen Ablauf eines Filmes vor dem Filmdreh. Ein Storyboard verdeutlicht wichtige Aspekte wie Einstellungsgrößen, Blickwinkel, Perspektiven und manchmal auch Ausleuchtung, Farbigkeit oder Gesamtästhetik und erleichtert die Planung vor Drehbeginn. Storyboards stellen die wichtigsten Filmsequenzen dar. Das Storyboard setzt sich aus vielen einzelnen Bildern, den Frames zusammen.

Wie viele Frames ein Storyboard ausmachen ist von Board zu Board unterschiedlich. Ein Storyboard kann digital (mit einem Bildbearbeitungsprogramm) oder analog (oftmals in Aquarell oder Tinte) coloriert werden. Die Scribblephase (s.o.) des Storyboards bezeichnet die kurze skizzenhafte Darstellung des Ablaufs. Danach folgt die Reinzeichnung, bei der die Outlines herausgearbeitet werden. Dann kann das Frame coloriert werden. Je nach Kundenwunsch wird in Farbe oder in Graustufen coloriert. Gute Storyboarder brauchen für die Coloration eines Frames ca. eine Stunde.

Eine Gattung des Storyboards ist das sog. Roughboard. Beim Roughboard findet eine sehr starke Reduktion auf das Wesentliche statt. Auf die Coloration wird teilweise oder ganz verzichtet.

ignette
Was einst als ornamentale Randverzierung in Büchern begann, ist heutzutage im Bereich der Illustration eine kleine, einzelne Buchillustration, die zwischen oder am Rande von Taxtpassagen sitzen kann, um einen größeren Textblock aufzulockern.
isitenkarte
Die Visitenkarte gehört zum Corporatedesign eines Unternehmens und ist für die Weitergabe von Kontaktdaten bestimmt. Die Funktion der Visitenkarte geht aber noch darüber hinaus, sie ist auch ein Werbemittel, welches die Unternehmsphilosophie wiederspiegelt. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen, Quer- und Hochformaten, Papierstärken und -strukturen sowie in unterschiedlichen Druckverfahren. Die Größe 8,5cm x 5,5cm erfreut sich großer Beliebtheit, da sie gut ins Portemonnaie rein passt.
erpackungsdesign
Visuelle Gestaltung einer Verpackung für ein Produkt welches noch nicht auf dem Markt erschienen ist. Siehe auch Produktdesign.
ebdesign (Webgestaltung)
Als Webdesign bezeichnet man den Aufbau, die grafische Gestaltung und die Nutzerführung von Internetseiten für das World Wide Web. Um die erstellten Grafiken und Texte einer Webseite im Internet anzeigen zu können, müssen sog. Quelltexte geschrieben werden (XHTML oder HTML) welche durch ein CSS formatiert werden. Diese Informationen werden dann vom Webbrowser interpretiert und wir sehen eine Internetseite. Beim Webdesign kommt es darauf an, eine Website optisch ansprechend und benutzerfreundlich zu gestalten. Für die Erstellung von Webseiten sind Vektorgrafikprogramme wie Inkscape (Freeware) oder Adobe® Illustrator® empfehlenswert.
ebseite - Analyse
Die Webseite wird hinsichtlich des Designs und der Benutzerfreundlichkeit geprüft. D.h.: Findet der Betrachter das, was er sucht? Wo schaut der Betrachter hin, was guckt er sich an, evtl. wie lange? Welchen Klickweg geht er? Ist der Klickweg zu lang und wird deswegen möglicherweise die Seite schnell wieder verlassen? Habe ich zu viele unnötige Informationen? Muss der Betrachter viel scrollen? Sind Texte und Bilder aussagekräftig? Dies sind u.a. einige Punkte, die bei der Auswertung der Webseite eine Rolle spielen. WICHTIG: Bei dieser Form der Webseitenanayse geht es nicht um den allgemein verbreiteten Begriff der Suchmaschinenoptimierung und einem hohen Ranking bei den Suchergebissen! Es geht vielmehr darum, eine gut strukturierte, klare und gut bedienbare Webseite zu haben. Die daraus resultierenden Vorteile sind eben eine gute Auffindbarkeit durch Suchmaschinen im Internet und zufriedene Betrachter der Webseite aber es ist keine Garantie für ein hohes Ranking.
ebseite - Content Management System (CMS)
Eine Webseite basierend auf einem CMS ist eine vorkonstruierte Webseite, bei der man auch als "Laie" auf den Inhalt (Texte und Bilder) Zugriff hat und Änderungen durchführen kann. Bekannte CMS sind beispielsweise Joomla und Contao. Das Design für ein CMS kann von einem Webdesigner erstellt und umgesetzt werden.
ebseite in HTML
Html steht für Hypertext Markup Language und ist eine Sprache, die der Strukturierung von Bildern, Texten und Verweisen (Links) im Internet dient. In der Regel wird html Webseiten mittels einem CSS (Cascading Syle Sheets) ein Design verliehen. Wenn man eine "kleine", vom Aufwand her überschaubare Webseite haben möchte, bei der nicht häufig etwas am Design und Inhalt geändert wird, dann kann man gut zu einer rein in html geschriebenen Webseite greifen, da zumeist viele Webhoster in günstigen Hostingpaketen auch keine dynamischen Inhalte wie z.B. PHP (s.u.) zulassen. Die html Webseite ist vom Wartungsaufwand her etwas höher, da manchmal Änderungen in allen html Dateien gemacht werden müssen und nicht nur an einer Stelle wie beispielsweise bei einer Webseite in PHP.
ebseite in PHP
PHP steht für Hypertext Preprocessor, ursprünglich „Personal Home Page Tools“ und ist eine Skriptsprache, die vom Server auf dem die Webseite liegt, interpretiert wird. Empfehlenswert für größere Webprojekte, da Inhalte dynamisch geladen werden. Änderungen am Inhalt und Design, die alle Seiten einer Webseite betreffen, können schneller als bei html Webseiten (s.o.) durchgeführt werden, da sich der zu ändernde Inhalt idealerweise in nur einer Datei befindet und nur durch einen php Befehl in alle Seiten eingefügt wird.
erbebanner
Ein Werbebanner ist ein grafisches Werbemittel, welches auf Internetseiten angezeigt wird. Als Dateiformate eignen sich PNG, JPG, GIF und Flash Grafiken. Für den deutschsprachigen Raum sind derzeit folgende Größen als Standard definiert (Maße in px):

Super Banner728 x 90
Wide Skyscraper160 x 600
Rectangle180 x 150
Medium Rectangle300 x 250
Wide Skyscraper alternative200 x 600
Standard Skyscraper120 x 60
Expandable Skyscraper420 (160) x 600
Full Banner468 x 60
Expandable Super Banner728 x 300
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Letzte Aktualisierung: 06.02.2013

Dieses Glossar erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit.